Ernährung umstellen - ganz einfach

Dies sind recht spontane Gedanken zum Thema Ernährung. Meine Idee von Ernährung basiert im wesentlichen auf dem Konzept des Höhlenbewohners und wird durch frühe Ackerbauprodukte erweitert, was insbesondere ALTE Getreide-, Hülsenfrüchte- und Gemüsesorten einschliesst. Also mindestens biologisch angebaut und möglichst alte Sorten (zB Specie Rara). Auch diverse Milchprodukte passen in begrenztem Umfang in diese Ernährungsidee, wobei aber Rohmilch gemieden wird. Das heisst Jogurt, Käse, Frischkäse, Butter sind grundsätzlich erlaubt.


Der Höhlenbewohner hatte als Jäger und Sammler Zugang zu Fleisch, Beeren, Wurzeln und diversen Kräutern. Schon die Ägypter, und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch noch frühere Hochkulturen (bsp. Göbekli Tepe), Haben Getreide, andere Ackerfrüchte und Gemüse angebaut. Das heisst Ernährungstechnisch ist unser Stoffwechsel, gemäss offizieller Geschichtsschreibung, seit mehreren Millionen Jahren auf das abgestimmt, was von sich aus in der Natur wächst. Und in unseren Breitengraden seit ein paar tausend Jahren auch auf Ackerbau- und begrenzt Milchprodukte.

Die heute vermehrt auftretenden Unverträglichkeiten sind zu einem sehr grossen Teil auf der Seite der Produktion auf Giftanwendung und künstliche Dünger, ungünstige Züchtungen der Pflanzen und bei der industriellen Verarbeitung auf die Zerstörung der Nährstoffqualität zurückzuführen. Durch rein chemische Analysen ist dieser Minderwert kaum nachweisbar. Ausser man würde besonders den Bereich der Spurenelemente mit Nahrung von vor 30 oder mehr Jahren vergleichen. Denn so würde man eine massive Reduktion gewisser Spurenelemente wie Bor, Selen und anderen feststellen. Zudem kann tot gemachte Nahrung kaum mehr als Lebensmittel bezeichnet werden. Dies sind Entwicklungen welche erst seit ca. einem halben Jahrhundert in der Breite existieren. Also verglichen mit dem Zeitraum seit dem Höhlenbewohner eine sehr kurze Zeit. Sogar verglichen mit dem sehr viel kürzeren Zeitraum der Ackerbau- bzw. Landwirtschaftsgeschichte sind rund 50 Jahre sehr kurz. Das heisst die Ernährung hat sich im Allgemeinen in sehr kurzer Zeit fundamental verändert. Unser Stoffwechsel hatte bis jetzt, evolutionär betrachtet, kaum Zeit sich an die jüngsten Veränderungen anzupassen. Ob sich ein Stoffwechsel überhaupt an Gifte und zerstörte Nährstoffe anpassen kann oder will sei dahingestellt.

Also wenn man im Laden steht oder sonst wie Essen bekommt ist die Frage:"Hätte der Höhlenbewohner dieses Produkt zur Verfügung gehabt?" Wenn nicht, ist die nächste Frage: "Hätte der Ägypter oder der Kelte/Germane dieses Produkt in der Form produzieren können?" Wenn nicht, gehts direkt zurück ins Regal. Um diese Fragen sauber beantworten zu können muss man sich teilweise Intensiv mit der Produktion von Lebensmitteln vom Samen bis zur Packung auseinandersetzen. Das ist ein Lebenslanger Prozess, aber oft interessant und es war auch nie so einfach Informationen über irgendwas zu bekommen.



Was kann ich tun?


Unsere erste Empfehlung:

Jeden Tag wenn möglich Sprossen und/oder Gerstengrassaft zu sich nehmen. Diese Beiden Lebensmittel verfügen über eine sehr hohe Nährstoffdichte, gepaart mit einer hohen biologischen Verfügbarkeit der Nährstoffe. Dazu kommen frisch verzehrt, Enzyme welche die Verdauung bei allen anderen Mahlzeiten unterstützen. Auch freie Elektronen stehen in diesen lebendigen Lebensmittel ausreichend zur Verfügung und spenden dem Körper so wortwörtlich Energie. Durch die basische Wirkung werden zusätzlich alle biochemischen Prozesse im Körper opitmiert. Das Redox-Potential und der pH-Wert im Körper steigen.


Fang A – ganz einfach! Vorerst weiter nichts umstellen, sondern nur alles was konsumiert wird anschauen. Zutaten und die Erscheinung des Produkts genau anschauen. Versuche alles in „hochverarbeitet“ und „wenig bis gar nicht verarbeitet“ einzuteilen. Wobei wenig bis gar nicht verarbeitet als wertvoller zu betrachten ist.


„Dieser Zucker ist aber raffiniert!“ Raffinierter Zucker meiden. Auch die versteckten Zucker! Diese werden in der Regel auf der Zutatenliste angegeben. Er ist besonders in hochverarbeiteter Nahrung gut vertreten. In der Nährwerttabelle erkennt man sie oft bei den Kohlenhydraten unter „davon Zucker“. Je höher diese Zahl umso mehr Zucker. Wenn Zucker bzw Süsses gebraucht wird, sollte zu Honig, Vollrohrzucker oder Ahornsirup gegriffen werden. Aber auch diese Alternativen soweit möglich reduzieren.

„Eine Prise Salz, aber naturbelassen bitte!“ Wenn wir uns nicht bewusst ein naturbelassenes Salz besorgen und benutzen ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch ein fast reines Natriumchlorid (angereichert mit Aluminium als Rieselhilfe und Jod zur Überversorgung der Bevölkerung) zu konsumieren. Das führt zu Bluthochdruck und einem schlechten Wasserhaushalt im Körper weil er versucht das in reinem Zustand giftige Natriumchlorid mit Wasser zu binden und unschädlich zu machen.


„Fette sind gesund!“ Wenn wir den raffinierten Zucker auf fast null bringen und allgemein Konzentrierte Zucker und Kohlenhydrate meiden, sind Fette auch weniger ein Problem. Nicht Fett macht Fett sondern „Zucker macht Fett und zusammen mit Fett noch Fetter“. Wenn wir uns von möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln ernähren ist der Fettanteil relativ hoch. Aber das ist gut, weil diese eine andere Qualität von Fetten haben! Unser Körper braucht viel gute Fette von Nüssen, Samen, Fisch, Fleisch und Oliven, um nur ein paar Lieferanten zu nennen.

Bei den kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wenn immer möglich auf Vollkorn oder Urdinkel oder noch besser Einkorn/Emmer zurückgreifen. Beim Brot wenn möglich auf Sauerteigerzeugnisse ausweichen.


Leben im Darm Es ist förderlich für unsere Darmflora wenn wir regelmässig, am besten täglich, etwas probiotisches (Produkte mit aktiven Mikroorganismen - unpasteurisiert) zu uns nehmen. Ich meine etwas Natur gewachsenes wie

  • Bio Tamari (Sojasauce) zum würzen,

  • Miso (etwas ähnliches wie Bouillon) zum Würzen,

  • Kombucha (Pilzfermentierter Tee),

  • Kefir (Pilzfermentiert)

  • Sauerkraut (fermentiert),

  • Nature Joghurt


wobei es hier nach meiner bescheidenen Meinung nicht mal so sehr um die Mikroorganismen selbst geht, sondern darum, dass diese die Nährstoffe für uns „vorverdauen“ und biologisch hochverfügbar machen.


Eine Mahlzeit weniger bitte! Intermittierendes Fasten ist gerade wieder ein Trend. Intermittierend heisst so viel wie auslassen/weglassen. Unsere Vorfahren hatten nicht den Luxus drei bis viermal am Tag eine üppige Mahlzeit mit unterschiedlichsten Zutaten zu verspeisen. Dazu kommt die Tatsache, dass der moderne Mensche im Schnitt eine Ganze Mahlzeit nur isst um ausreichend Energie haben um die anderen Mahlzeiten zu verdauen. Der Stoffwechsel wird zum Dauerläufer konditioniert. Das bedeutet Stress für unseren Organismus und zwar rund um die Uhr. Werden dann keine der oben genannten Tipps beachtet, wir der Körper nicht mit allen erforderlichen Spurenelementen versorgt (Weissmehl und raffinierter Zucker in beinahe allen verarbeiteten Lebensmitteln). Der Körper verhungert schleichend beim Essen und hat so auch immer Lust auf mehr Essen, in der Hoffnung die fehlenden Spurenelemente und Elektronen zu bekommen.


Ich wünsche viel Spass und Erfolg beim umdenken für ein vitaleres Leben

Namaste

Marc



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