die Schwelle vom ich zum ICH

Aktualisiert: 22. Okt 2019


das grosse ICH

Meditation führt dich zu deinem wahren ICH. Wir müssen nichts tun, ausser zulassen, dass dein wahres ICH deinen inneren Raum füllt und so mit Wort und Tat in dieser Welt das tun kann, was im Ursprung angedacht ist. Was in aller Regel jenseits des Verstandes ist.


ICH ist immer jetzt.

Nicht Gestern und auch nicht Morgen kann, das was du wirklich bist, sein.

ICH ist immer jetzt. Jetzt. Bist du JETZT?


Spürst du die Position deines Körpers? Wie er liegt? Sitzt? Steht?

Spürst du deinen Atem?

Spürst du deine Haut?

Spürst du den Geschmack in deinem Mund?

Wie die Luft riecht?

Hörst du was jetzt gerade tönt?

Wind?

Der Nachbar?

Eine Maschine?

Deinen Atem?

Spürst du Emotionen?

Deine Stimmung?


Lass zu, dass dein innerer Raum mit Wahrnehmung gefüllt wird. Wenn du voll im Moment ankommst ist kein Platz mehr für Gestern und Morgen...


das kleine ich

Das kleine ich ist ein Konstrukt aus Vergangenheit, Erinnerungen, Erlebnissen, Konditionen, Glaubenssätzen, Wünschen, Begierden, Verlangen, Ängsten und vieles mehr. Es ist eine Art künstliche Intelligenz innerhalb von dem was du wirklich bist. Diese künstliche Intelligenz hat mit allen Erlebnissen in diesem Leben viel gelernt. Besonders auf eine bestimmte Weise auf Umstände zu reagieren.


"Das kleine ich reagiert. Das grosse ICH agiert."


Das kleine ich ist immer am rennen. Mal hier, mal dort. Mal Gestern, mal Morgen. Mal in Erinnerungen, mal in Vorstellungen. Mal ist Alles toll, mal Alles schlecht. Mal im Schmerz, mal im scheinbaren Glück. Mal beim Mangel, mal beim Besitz. Mehr haben, weniger sein. Andere sind Schuld, ich bin Schuld. Bla, Bla. Bla, Bla.

An dieser Stelle kann ich den Song "Rock It" von Gorillaz empfehlen.



was Meditation ist

Meditation heisst "neutrales Wahrnehmen". Dies ist nur JETZT möglich. Kommst du ganz ins Jetzt, kannst du versuchen den Raum, in dem sich deine Wahrnehmungen dir zeigen, zu halten. Lass dein Bewusstsein zum Rahmen werden in dem Alle Wahrnehmungen "passieren". Bezeuge sie. Neutral. Sei zeuge von was ist. Mit der Zeit und etwas Übung bemerkst du Bedürfnisse gegenüber dem was jetzt ist. Dieses Bedürfnis kann eine Handlung sein. Es können Worte sein. Die Form weiss man vorher nicht. Aber nachher weiss man für was es Gut war (wobei... manchmal weiss man es vielleicht nachher immer noch nicht ;-D).

So kommst du in die sagenumwobene "Anbindung", bist "im Dao" oder "Flow".

Einssein. Sosein. Sein. Leben. Zen.

Um das Thema etwas aufzulockern kann ich hier den Song "Everything You Need" von Slightly Stoopid empfehlen.



die Schwelle

Die meisten Menschen sind mit dem kleinen ich sehr beschäftigt. Sie haben nicht die Zeit sich den Raum für die Meditation zu nehmen (für mich als Coach ist das eine reine Prioritätsfrage, ob man Zeit für etwas hat oder nicht). Also eigentlich rennen, um vor dem wahren selbst zu flüchten. Das kleine ich ist soo beschäftigt, damit es im Licht des grossen ICH nicht verbrennt. Manche kleine ichs beschäftigen sich sogar ein ganzes Leben lang mit dem grossen ICH, ohne dieses je erlebt zu haben. Es kann ja auch nicht, weil das kleine ich dem grossen ICH Platz machen müsste.


"Wir fürchten nichts so sehr, wie unser eigenes Licht. Unsere eigene Grösse. Unsere eigenen Fähigkeiten. Unser eigenes Potenzial."


Dazu kommt, dass manche das Gefühl haben wahnsinnig zu werden, wenn sie zu lange alleine mit sich in der Stille sind. Warum ist das so?


"Weil das kleine ich stirbt."


Mein Tipp: Harre aus, geh in Meditation, komm zum Atem. Sei ganz bei dir. Ganz im Moment. Voll im Jetzt. Sei "Zen". Pure Bewusstheit die nur bezeugt. Das was du wirklich bist wird nicht sterben. Niemals.

Man muss an diesem Punkt folgendes verstehen, weil hier extrem starke biochemische Prozesse ins rollen kommen:

Fühlt sich das kleine ich bedroht, wird das Reptiliengehirn eingeschaltet:


"Kampf oder Flucht"


Läuft einmal eines dieser beiden Programme wird alles unternommen um das überleben zu sichern. Das ist ein Autopilot-Programm! Sei dir bewusst: Für das kleine ich innnerhalb deines Bewusstseins ist das ein Kampf um Leben oder Tod! Durch das auslösen dieser biochemischen Prozesse bekommt das kleine ich eine Macht welche ungeahnte ausmasse annehmen kann. Das kleine ich ist nicht wirklich real. Aber dein Hirn kann zwischen Wahrheit und Fiktion nicht unterscheiden. Deshalb sind TV-Programme so "gefährlich" für unser Bewusstsein.

Du hast doch das bestimmt auch schonmal erlebt: Du machst in Anwesenheit von Jemandem eine Aussage. Die Person fühlt sich betroffen bzw. nimmt die Aussage persönlich und dreht komplett am Rad. Von Null auf 180. Es ist unmöglich die Situation zu verändern. Erst nach einiger Zeit ist die Person wieder "ansprechbar". Da ist wohl gerade ein kleines ich im Überlebenstrieb voll abgegangen... Mit deiner Aussage hast du einen alten "Muster-Knopf" erwischt. Ein altes unangenehmes Gefühl mit dem sich die Person identifiziert. Es ist an das kleine ich gekoppelt. Das kleine ich fühlt sich bei seinem "Betrug" am Wirt ertappt und reagiert mit dem entsprechenden Überlebensprogramm.

So ein Programm kommt möglicherweise auch auf dich zu, wenn du dich deiner inneren Stille hingibst. Sei dir bewusst:


"jeder Sturm hat ein Auge im ZENtrum - dort ist es ganz still und es ist ewig und eigentlich warst du nie ausserhalb dessen."



beyond Conscioussnes - jenseits der Bewusstheit

Erst wenn das kleine ich stirbt, du die Schwelle überschreitest, wird der Raum für das grosse ICH frei und was du wirklich bist kann durch das Kanal-Konstrukt "Körper & Geist" in dieser Welt das bewirken für was es in diese Welt gekommen ist. Was das sein könnte und was das für eine Form hat wird der Verstand nicht einmal wirklich begreifen können wenn es geschieht, weil du bzw. was du wirklich bist nun jenseits von Raum und Zeit, jenseits von Konzepten, Konditionen und Mustern das Tun kannst, was jetzt getan werden muss. Im sinne des Ganzen. Für Alle und Alles. Kommst du vollkommen im Moment an, weil der innnere Raum frei geworden ist, lebst du wirklich.


"Das kleine ich stirbt stehts, während das grosse ICH stehts Lebendigkeit in diese Welt trägt. Vollkommen im Moment verankert, im wissen darum, dass ein jeder anders ist und im Vertrauen darum, dass in jedem Moment alles da ist was es braucht, um zu tun, was auch immer getan werden muss."



Namaste

Marc

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